Beste Reisezeit Island

Klima auf Island

Island liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken und nahe dem Polarkreis. Aufgrund dieser Lage herrscht ein kühles ozeanisches Klima auf Island. Kühle Sommer und milde Winter sind kennzeichnend für das Klima. Grund dafür ist der Golfstrom, der warme Temperaturen mit sich bringt. Der warme Irmingerstrom sorgt ausserdem dafür, dass es an der Südküste im Vergleich zu anderen Regionen wärmer ist. An der Nordost- und der Südwestküste dagegen ist es durch den Grönlandstrom frischer. Reist ihr im Sommer nach Island, könnt ihr euch auf Tagestemperaturen zwischen 12 und 15 Grad Celsius freuen. Im Winter liegen sie zwischen 0 und 3 Grad Celsius. Grundsätzlich gilt, dass es an den Küsten wärmer als im Inneren des Landes ist. Auch hinsichtlich der Niederschläge gibt es kleine regionale Unterschiede. In der Region des grössten Gletschers von Island, dem Vatnajökull, ist die Niederschlagsmenge am grössten. Im Süden nimmt die Niederschlagsmenge ab und im Norden in der Hochebene regnet es am wenigsten. Der Beginn der Sommermonate sind die niederschlagsärmsten Monate des Jahres. Die klimatischen Verhältnisse für jeden einzelnen Monat entnehmt ihr der nachfolgenden Tabelle. Daraus ergibt sich die beste Reisezeit für Island.

Klimatabelle für Island (Reykjavik)

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur in °C 2 3 3 6 9 12 13 13 10 7 3 2
Min. Temperatur in °C -3 -2 -2 0 4 7 8 8 5 2 -1 -3
Sonnenstunden pro Tag 1 2 4 5 6 5 6 5 4 3 1 0
Regentage pro Monat 13 13 14 12 10 11 10 12 12 15 13 14

Übersicht

Beste Reisezeit für Island

Wer die Insellandschaft in ihrer ganzen Schönheit erkunden will, sollte als beste Reisezeit für Island die Sommermonate wählen. Juni, Juli und August eignen sich perfekt für eure Island Reise. In diesen Monaten sind die Tagestemperaturen am höchsten. Sie liegen bei durchschnittlich 12 bis 15 Grad Celsius und können in einigen Regionen bis über 20 Grad Celsius klettern. Des Weiteren gelten Juni, Juli und August als beste Reisezeit für Island, da die Tage in diesen Monaten am längsten sind. Freut euch auf fünf bis sechs Sonnenstunden pro Tag. Das sind erheblich mehr als in den Wintermonaten. Ein weiterer Vorteil der Sommermonate in Island sind die vergleichsweise wenigen Regentage. Stellt euch im Schnitt auf maximal zwölf Regentage pro Monat im Sommer ein. Aufgrund der guten Wetterverhältnisse gelten Juni, Juli und August als Hochsaison. In dieser Zeit kommen die meisten Touristen nach Island.

Die beste Reisezeit für Island in der Monatsübersicht:

  • Juni: 12°C, 5h Sonne, 11 Regentage
  • Juli: 13°C, 6h Sonne, 10 Regentage
  • August: 13°C, 5h Sonne, 12 Regentage

Um die optimale Reisezeit ein Stück zu erweitern, könnt ihr auch die Monate Mai und September für eure Ferien auf der Insel aus Feuer und Eis nutzen. Im Mai verabschiedet sich langsam der Frühling und die Temperaturen steigen. Im September bricht der Herbst in Island ein und die Temperaturen sind noch nicht zu kalt. Wer winterliche Temperaturen bevorzugt, macht auch in den Wintermonaten alles richtig mit einer Island Reise. Die Temperaturen sind dann milder als viele erwarten und fallen in der Nacht in der Regel nicht unter -3 Grad Celsius. Allerdings ist der Winter öfter von Regen geplagt, wie ihr in der obigen Klimatabelle seht. Wer seine Reise im Frühling plant, muss sich darauf einstellen, dass er vielleicht nicht alle Ecken der Landschaft erkunden kann. Im Frühjahr beginnt der Winterschnee zu schmelzen und die Strassen im Herzen der Insel können gesperrt sein.

In der besten Reisezeit bieten sich Erkundungstouren über die Insel bestens an. Die Wiesen sind saftig grün und laden euch zu traumhaften Wanderungen ein. Die Vegetation blüht auf und bietet euch wunderschöne Aussichten. Alternativ könnt ihr die Landschaft auf dem Mountainbike oder in einem Kayak vom Wasser aus erkunden. Des Weiteren habt ihr die Möglichkeit, Gletschertouren zu unternehmen. Der Sommer in Island hält viele Aktivitäten für euch bereit, um Land und Leute näher kennenzulernen.

Die besten Island Angebote

Beste Reisezeit für Nordlichter auf Island

Die isländische Landschaft aus Vulkanen, Geysiren, Wasserfällen und Gletschern zieht jedes Jahr zahlreiche Touristen in den Bann. Ein weiteres Naturspektakel hat eine besondere Anziehungskraft: die Nordlichter. Zwar gelten grundsätzlich für Island die Sommermonate Juni, Juli und August als beste Reisezeit, aber um die Nordlichter zu sehen, müsst zu einer anderen Zeit reisen. Als beste Reisezeit für Nordlichter gelten die Wintermonate von Oktober bis März. In dieser Jahreszeit habt ihr die grössten Chancen, das Naturphänomen zu erleben. Die Monate sind aber keine Garantie dafür, dass ihr die zumeist grünen Lichter seht. Die perfekten Bedinungen, um die Nordlichter zu sehen, bieten kalte, dunkle und klare Polarnächte. Bedecken Wolken den Himmel, haben die Nordlichter kein Durchkommen.

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Beste Reisezeit für Walbeobachtungen auf Island

Im Sommer, wenn es in den nördlichen Regionen der Welt wärmer ist, kommen die Wale aus dem Süden zurück. Aus diesem Grund ist der Sommer die beste Reisezeit für Walbeobachtungen. Besonders Juni, Juli und August bringen euch das einmalige Erlebnis, Wale in ihrer freien Wildbahn zu sehen. Aber auch im Mai, September und Oktober könnt ihr Wale Watching Touren buchen und mit Glück die grossen Meeresbewohner sehen. Buckel- und Zwergwale sowie Finnwale und Delfine warten auf euch. Habt ihr besonders grosses Glück, kommt euch vielleicht ein Blauwal vor das Objektiv. Reykjavik und Húsavik sind bekannte Spots für Walsichtungen.

Der Winter als beste Reisezeit

Nicht jeder wünscht sich auf einer Island Reise frühlingshafte Temperaturen. Viele bevorzugen die Kälte in den Wintermonaten. In dieser Jahreszeit sinken die Temperaturen zwar gegen und unter 0 Grad Celsius, dennoch ist das Wetter mild. Euch bietet sich ein einzigartiges Landschaftsbild. Viele Teile und vor allem die Hochebenen sind mit Schnee bedeckt. Die Wasserfälle sind gefroren und die Gletscher glitzern in der winterlichen Sonne. Wer verschneite und abenteuerliche Landschaften liebt, muss im Winter nach island kommen. Macht Gletschertouren, Schneewanderungen und lasst euch von den Aussichten faszinieren. Ergreift euch die Kälte auf euren Touren, könnt ihr euch in den Thermalbädern aufwärmen. Eine Bad in der Blauen Lagune im Winter ist ein echtes Highlight.

Glacier tongue, Vatnajokull glacier region, South Iceland

Mein Fazit zur besten Reisezeit für Island

Wie für viele andere Reiseziele, gilt auch für Island: Wann die beste Reisezeit ist, hängt von euren Vorlieben ab. Wollt ihr auf Wanderungen die Landschaft erkunden, wählt ihr die Sommermonate. Liebt ihr Schnee Abenteuer in winterlichen Landschaften und wollt Nordlichter sehen, wählt ihr die Wintermonate. Dennoch gelten Juni, Juli und August als die beste Reisezeit für Island, da zu dieser Zeit die besten Wetterverhältnisse herrschen. Gleichzeitig müsst ihr mit erhöhten Preisen und grösseren Touristenmassen rechnen. Wer der Hochsaison entgehen will, weicht auf andere Monate des Jahres aus. Der Frühling lohnt sich beispielsweise für eine Reise, weil die Zugvögel aus dem Süden zurückkehren. Ebenso hat der Herbst seine Vorteile. Die Landschaft erstrahlt in herbstlichen Farben und es sind weniger Touristen unterwegs.

Mein Tipp: Plant eure Island Reise nicht zu spät. Schon jetzt hat die globale Erwärmung Auswirkungen auf die Insel. Kleinere Gletscher sind bereits geschmolzen.

 

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