Beste Reisezeit Philippinen

Klima auf den Philippinen

Die Philippinen sind ein Inselstaat in Südostasien. Die über 7.100 dazugehörigen Inseln liegen im westlichen Pazifik. Auf den Philippinen herrscht grundsätzlich ein tropisches Klima. Die Temperaturen sind das gesamte Jahr über hoch und liegen im Jahresdurchschnitt bei circa 26 bis 27 Grad Celsius. Aufgrund der Grösse der Republik gibt es regionale Klimaunterschiede. Beispielsweise herrscht auf den südlichen Inseln des Archipels Äquatorklima. Die nördlichen Inseln und das Zentrum weisen dagegen das tropische Klima auf. Das Jahr ist in eine Trockenzeit und eine Regenzeit eingeteilt. Die Einheimischen bezeichnen diese Phasen des Jahres als hot-season und rainy-season. Eine Einteilung der Jahreszeiten, wie wir sie in Europa kennen, gibt es für die Philippinen nicht. Die Trockenzeit auf den Philippinen herrscht von Mitte Januar bis März. Die sogenannte hot-season setzt im März ein und dauert bis zum Mai. Hier können die Temperaturen auf dem Thermometer bis auf 40 Grad Celsius klettern. Die Regenzeit beginnt im Juni und hält bis November an. Während der Regenzeit ist die Gefahr von Taifunen heimgesucht zu werden am grössten. Doch die Philippinen können das gesamte Jahr von tropischen Wirbelstürmen getroffen werden.

Klimatabelle für die Philippinen (Manila)

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur in °C 30 30 32 33 33 32 31 30 31 31 31 30
Min. Temperatur in °C 22 22 24 25 26 25 25 24 25 24 24 23
Sonnenstunden pro Tag 6 7 7 9 7 5 4 4 4 5 5 5
Wassertemperatur in °C 27 27 27 28 30 30 29 29 29 29 29 28
Regentage pro Monat 4 2 3 3 10 16 22 22 20 18 14 9

Übersicht

Beste Reisezeit Philippinen

Als die beste Reisezeit für die Philippinen gelten die Trockenzeit sowie die sogenannte hot-season. Explizit sind das die Monate Januar bis Mai. Im Januar, Februar und März herrscht die Trockenzeit. In diesen Monaten ist es nicht so heiss wie in vielen anderen. Dennoch müsst ihr bezüglich der Höchsttemperaturen regionale Unterschiede beachten. Auf einigen philippinischen Inseln kann es während der Trockenzeit heisser sein als auf anderen Inseln und umgekehrt. Des Weiteren fühlt sich die Luftfeuchtigkeit nicht so hoch an wie beispielsweise in der Regenzeit. Neigt sich der März dem Ende zu, beginnt die heisse Saison auf den Philippinen. Hier steigen die Temperaturen bis auf 40 Grad Celsius. Für die einen Urlauber sind diese Temperaturen das Glück auf Erden, andere Reisende kommen mit diesen extremen Temperaturen nicht zurecht. Dennoch sind die Trockenzeit und die hot-season die beliebtesten Reisezeiten bei Urlaubern. Das Wetter ist sommerlich heiss und die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei einem Minimum.

Monatsübersicht – beste Reisezeit Philippinen:

  • ab Mitte Januar: 30°C, 6h Sonne, 27°C Wassertemp., 4 Regentage
  • Februar: 30°C, 7h Sonne, 27°C Wassertemp., 2 Regentage
  • März: 32°C, 7h Sonne, 27°C Wassertemp., 3 Regentage
  • April: 33°C, 9h Sonne, 28°C Wassertemp., 3Regentage
  • Mai: 33°C, 7h Sonne, 30°C Wassertemp., 10 Regentage

Mit dem Juni beginnt die Regenzeit auf den Philippinen. Sie dauert bis Oktober, in manchen Jahren auch bis November, an. Diese Monate sind geprägt von einer erhöhten Regenwahrscheinlichkeit. Die Regentage pro Monat liegen für Manila, der Hauptstadt der Republik auf der Insel Luzo, im Juli beispielsweise bei 22. Das heisst, es regnet an fast jedem Tag des Monats. Allerdings heisst Regenzeit nicht, dass es den ganzen Tag durchregnet. In der Regel gibt es während der sogenannten rainy-season immer wieder starke Schauer. Oftmals regnet es am Nachmittag oder in der Nacht. Nach zum Teil heftigen Regengüssen kommt erneut die Sonne hervor. Damit sind der Regen und die erhöhte Regenwahrscheinlichkeit nicht der Hauptgrund, warum sich viele Urlauber gegen die Regenzeit als Reisezeit entscheiden. Es sind die tropischen Wirbelstürme und Taifune, die das gesamte Jahr, aber besonders in der Regenzeit auf den Philippinen wüten.

Taifune auf den Philippinen

Taifune sind tropische Wirbelstürme, deren Gefahr die Philippinen das gesamte Jahr über ausgesetzt sind. Die Wirbelstürme entstehen im Pazifik und können sich in Richtung der philippinischen Inseln bewegen. Viele der Taifune entwickeln keine grosse Stärke und halten sich von den Inseln fern. Andere Taifune entwickeln eine ungeheure Kraft und Geschwindigkeit. Diese tropischen Wirbelstürme stellen eine enorme Gefahr für die Philippinen dar. Sie bringen oftmals starken Regen mit sich, der für heftige Überschwemmungen sorgt. Als einer der stärksten und verheerendsten Wirbelstürme auf den Philippinen gilt der Taifun Yolanda im Jahr 2013. Die Inseln der Visayas-Gruppe im Zentrum der Philippinen wurden am stärksten getroffen. Es gab zahlreiche Todesopfer. Besonders in der Regenzeit auf den Philippinen ist die Gefahr von einem Taifun getroffen zu werden erhöht. Aus diesem Grund empfehle ich euch nicht während den Monaten Juni, Juli, August, September, Oktober und November auf die Philippinen zu reisen. Insbesondere nicht, wenn es eure erste Reise zu dem Inselstaat ist.

Wetter auf den Philippinen – regionale Unterschiede

Auch wenn grundsätzlich ein tropisches Klima auf den Philippinen herrscht und die Temperaturen durchgängig hoch sind, gibt es regionale Klimaunterschiede in dem Inselstaat. Was die Taifune angeht, sind die nördlichen und östlichen Inseln des Staates in den Monaten Juli bis September am stärksten betroffen. Die Inseln der anderen Regionen können das ganze Jahr über von tropischen Wirbelstürmen getroffen werden. Weitere regionale Unterschiede gelten für den Niederschlag. In Boracay regnet es beispielsweise in den Monaten Dezember bis Mai am wenigsten. Die trockenste Zeit in Palawan ist dagegen von November bis April und damit leicht verschoben. Geht es in die höheren Regionen, nehmen die Temperaturen in der kühleren Jahreszeit stark ab. Am Berg Pulag kann es sogar zu Schneefall kommen. Die philippinischen Inseln sind insgesamt in vier Klimatypen eingeteilt. Sie unterscheiden sich in der Einteilung des Jahres in Trocken- und Regenzeit sowie der Niederschlagsmenge. Als Beispiele: Der Klimatyp I unterteilt das Jahr in eine Trocken- und Regenzeit und bestimmt die Hauptniederschlagszeit von Juni bis September. Im Klimatyp II gibt es dagegen keine Einteilung in Trocken- und Regenzeit. Niederschlag gibt es das gesamte Jahr, hauptsächlich aber von Dezember bis Februar.

Mein Fazit zur besten Reisezeit für die Philippinen

Aufgrund des tropischen Klimas, das das gesamte Jahr auf den Philippinen herrscht, ist der Inselstaat ein Ganzjahresziel. Den unerfahrenen Reisenden empfehle ich dennoch die Monate Januar bis Mai als beste Reisezeit. Dann herrscht die Trockenzeit. Die Temperaturen sind hoch, aber es ist trockener als in den Monaten der Regenzeit. Wer viel Sonne tanken will und die Gefahr von Unwettern und Taifunen umgehen will, sollte in der Trockenzeit auf die Philippinen reisen. Erfahrene Reisende, die bereits öfter Ferien auf den Philippinen gemacht haben, reisen auch während der Regenzeit von Juni bis November zu dem Inselstaat. Sie kennen sich mit den klimatischen Bedingungen aus und wissen mit ihnen umzugehen. Des Weiteren sind die Preise während der Regenzeit günstiger als während der Hauptreisezeit in den trockenen Monaten. In jedem Fall solltet ihr euch die Wettervorhersagen vor eurer Reise auf die Philippinen zu Gemüte führen, um keine böse Überraschung vor Ort zu erleben.

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